19. Sep, 2016

Über Villa de Garafia im Norden

Santo Domingo - Oase in Villa de Garafia

 

In der über 100 Quadratkilometer großen Gemeinde, welche heute etwa 450 Einwohner hat, gibt es eine der schönsten Kirchen auf La Palma. Die „Iglesia Nuestra Senora de la Luz"

( Jungfrau des Lichts.) Eine im Mudejarstil verzierte Decke, macht sie einzigartig.

 

Die muslimische Handwerkskunst zeichnet sich durch feine Ornamentik und minimale, figürliche Darstellung aus. Unter Verwendung von Gips, Backsteinen und Keramik, entstehen typische Kunstwerke, deren Einflüsse auf maurische und christliche Elemente zurückzuführen sind.

 

Tagalgen, nannten die Ureinwohner das heutige Villa de Garafia. Um 1580 von der kastilischen Krone eingenommen, wurden die Gebiete in den höheren Lagen an die Bauern vergeben. Einen Teil Ihrer Einkünfte mussten sie allerdings teilen.

Anfang des 19. Jahrhunderts bekam Garafia den Stadttitel „Villa de Garafia“ zuerkannt. Das schöne Stadtwappen erinnert an die kastilische Krone

 

Der kleine Haupt- und Verwaltungssitz Santo Domingo ist sehenswert. Imposante Herrenhäuser an den grob gepflasterten Straßen, erinnern an die Zeit der Kolonialherren.

 

Riesige Loorbeerbäume weisen den Weg in die Casa de LaCultura

 

Schmale, steile Gassen, deren Häuser mit farbenfrohen Fassaden den Ort schmücken, laden zu einem Rundgang ein.

Den Dorfplatz Baltasar Martin, zieren riesige Lorbeerbäume mit gigantischen Stämmen. Ein schattiges Plätzchen, um die dort herrschende Stille zu genießen.

Wer sich geschichtlich informieren möchte, kann das am Dorfeingang tun. Hier steht das Museum „Casa de la Cultura“, Geschichte und Traditionen von Santo Domingo werden dort näher gebracht

Beste Fotoperspektiven zum Atlantik und Umgebung haben Sie gleich links neben der Plaza

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 - 17 Uhr

Samstags 10-14 Uhr

 

 Santo Domingo

 

 

 

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