Giganten

Santo Domingo - Oase der Ruhe in Villa de Garafia

 

In der über 100 Quadratkilometer großen Gemeinde, welche heute etwa 450 Einwohner hat, gibt es eine der schönsten Kirchen auf La Palma. Die „Iglesia Nuestra Senora de la Luz "Jungfrau des Lichts". Eine im Mudejarstil verzierte Decke, macht sie einzigartig.

 

Diese muslimische Handwerkskunst zeichnet sich durch feine Ornamentik und minimale figürliche Darstellung aus. Unter Verwendung von Gips, Backsteinen und Keramik, entstanden typische Kunstwerke, deren Einflüsse auf maurische und christliche Elemente zurückzuführen sind.

 

Tagalgen, nannten die Ureinwohner das heutige Villa de Garafia. Um 1580 von der kastilischen Krone eingenommen, wurden die Gebiete in den höheren Lagen an die Bauern vergeben. Einen Teil Ihrer Einkünfte mussten sie allerdings teilen.

 

Anfang des 19. Jahrhunderts bekam Garafia den Stadttitel „Villa de Garafia“ zuerkannt.Das schöne Stadtwappen erinnert an die kastilische Krone.

 

Herrenhäuser und alte Lorbeerbäume

 

Der kleine Haupt- und Verwaltungssitz Santo Domingo ist sehenswert. Imposante Herrenhäuser an den grob gepflasterten Straßen, erinnern an die Zeit der Kolonialherren.

 

Schmale, steile Gassen, dessen Häuser mit farbenfrohen Fassaden den Ort schmücken, laden zu einem Rundgang ein.

Den Dorfplatz Baltasar Martin, zieren riesige Lorbeerbäume mit gigantischen Stämmen. Ein schattiges Plätzchen um abzuschalten.

 

Wer sich geschichtlich informieren möchte, kann das am Dorfeingang tun. Hier steht das Museum „Casa de la Cultura“, Geschichte und Traditionen von Santo Domingo werden dort näher gebracht.

 

 

 

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Santo Domingo

Haupt-und Verwaltungsort der Gemeinde Villa de Garafia im Norden der Insel