Verbrannte Erde

 

Wenn es auf La Palma brennt, sind nicht nur Menschen in Gefahr

 

Pinien und Kiefernwälder büßen das Wachstum von Jahrzehnten ein und werden dem Erdboden gleichgemacht. So könnte man es oberflächlich betrachten.

 

Schaut man allerdings genauer hin, zeigt sich auf den verbrannten Flächen eine Explosion des neuen Lebens.

 

Wir haben uns die Auswirkungen des verheerenden Flächenbrandes von August 2016 einmal angeschaut.

 

 Vernichtung und Erneuerung

 

Fast 4800 Hektar Wald und Nutzfläche sind damals vernichtet worden. Zehn lange Tage dauerte die Brandbekämpfung.

 

350 Einsatzkräfte waren am Boden aktiv. Drei Löschflugzeuge, sowie sieben Hubschrauber kämpften gegen die Flammen. Die teilweise schwer zugänglichen Brandnester konnten nur aus der Luft bekämpft werden.

 

Dennoch hat das Feuer rund um Fuencaliente, Villa de Mazo und El Paso, einen großen Teil des Kiefern-und Pinienwaldes zerstört.

 

Viele Besucher der Insel haben einige Nächte nicht geschlafen. Tief traurig war jedoch, das ein Mitarbeiter der Forstverwaltung dabei sein Leben verlor, weil er von den Flammen eingeschlossen wurde.

Hiermit muss nun der Verursacher weiterleben und ist damit gestraft für sein restliches Leben.

 

Wie sich das Leben in den Wäldern La Palmas wieder erneuert, haben wir in dem folgenden Film festgehalten. Es bestätigt den berühmten Satz: Das Leben findet immer einen Weg.

 

Das dezente Aroma des Waldes

 

Wir konnten aber auch in den verbrannten Bäumen eine bizarre Schönheit erkennen:

Die kleinen Flächen auf denen sich das frische Grün der Pinien-und Kiefern zeigte, wirkten wie Rettungsinseln.

Sie werden schon bald wieder die Luft mit ihren aromatischen Düften verwöhnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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